
Herisaus Goalie ist gegen den Kopfball von Fabian Steuri zum 2:0 machtlos. 

Elesio de Simones Sololauf zum 3:0 aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln. 
...und die Wirkung von De Simones 3:0 auf der Trainerbank der Kronen aus der dritten Perspektive - von links: Assistenztrainer Roger Jäger, Goalietrainer Mauro Palazzesi, Ersatzkeeper Patrick Auletta und Trainer Gabor Gerstenmaier. Bilder anklicken für vergrösserte Darstellung Alle Fotos: Tamara, Maya und Kurt Frischknecht
| Nach einem eher nervösen und harzigen Beginn machten die Brühler in der zweiten Halbzeit alles klar und besiegten im Derby den Absteiger Herisau noch klar mit 3:0 Toren. Damit konnte nach Spielschluss die Aufstiegsfeier frühzeitig schon zwei Runden vor Schluss beginnen. Die 1050 (!) Zuschauer beklatschten die Kronen im Stehen während der letzten Spielminuten. Die stark ersatzgeschwächten Appenzeller konnten dem Druck der Brühler in der ersten Halbzeit erstaunlich lange Stand halten. Wohl spielten die Brühler etwas gefälliger und bewegten sich auch mehrheitlich in der gegnerischen Platzhälfte. Doch im Abschluss zeigten die Brühler kurz vor dem Saisonziel verschiedentlich Nerven. In der 36. Minute hatten die Herisauer allerdings auch einiges Glück, als Valmir Pontes nur den Pfosten traf und Elesio de Simone im Nachschuss mit seinem Seitfaller das Ziel um wenige Zentimeter verfehlte. Die Appenzeller wurden mit einem torlosen Remis für ihre tapfere Gegenwehr belohnt. Offensiv konnten sie allerdings kaum Akzente setzen waren sie doch zu sehr mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt. Unglückliches Eigentor von Troccoli brachte die Vorentscheidung Nach 47 Minuten fiel endlich der erlösende erste Brühler Treffer. Allerdings verlängerte der Herisauer Verteidiger Troccoli die Freistosshereingabe von Pontes unglücklich ins eigene Tor. Dieses Tor befreite die Brühler vom Druck. Sie wurden immer dominanter und standen dem 2:0 verschiedentlich sehr nahe. Doch der erlösende 2. Treffer fiel schliesslich erst in der 64. Minute. Fabian Steuri verwandelte eine schöne Hereingabe von Morina mit dem Kopf zum 2:0. Und nur eine Minute später schob Elesio de Simone nach einem sehenswerten Solo zum 3:0 ein.
Die Herisauer liessen nun verständlicherweise etwas die Köpfe hängen. Hätten es die Brühler vor dem Tor mit dem Passspiel nicht hin und wieder übertrieben, wäre durchaus auch ein Kantersieg möglich gewesen. Doch Pontes scheiterte zweimal allein vor dem reflexstarken Gysi im Appenzeller Tor. Erst in der 85. Minute kamen die Herisauer zu ihrer allerersten klaren Torchance, was einiges über die Spielstärke der beiden Teams aussagt.
Ziel Aufstieg zwei Runden vor Schluss erreicht
Mit diesem klaren Sieg konnten die Brühler bereits zwei Runden vor Schluss das angestrebte Ziel Aufstieg feiern. Dem Trainer und der Mannschaft gebührt an dieser Stelle ein dickes Lob für das stets geschlossene und faire Auftreten. Die Mannschaft und die Klubleitung haben diesen Aufstieg mit ihrer zielstrebigen Arbeit wahrlich verdient.
Henri Seitter
SC Brühl – FC Herisau 3:0 (0:0) Paul-Grüninger-Stadion – 1050 Zuschauer (Saisonrekord) – Sr. M Brunner. Tore: 47. Eigentor Troccoli 1:0. 64. Steuri 2:0. 65. De Simone 3:0. SC Brühl: Celebi; Keller (74. Koller); Van der Werff, De Freitas, Züger; Steuri (71. Lazraj), Böhi, Bushati, Pontes; Morina, De Simone (68. Steiger). FC Herisau: Gysi; Schuler (60.Ceka) Beciri, Troccoli, Ferrati (46. Looser), Jakupi, Simoglou, Durante (77. Petersen), Follador ; Laimbacher, Kilic. Bemerkungen: Brühl ohne Inauen (verletzt), Herisau ohne Kälin, Teixeira, Wieland, Eugster (alle verletzt). – Gelbe Karte: 5. Troccoli (Foul). – 74. Thomas Koller gibt nach seiner Verletzung das Comeback im Fanionteam. Excellente Schiedsrichter-Leistung!
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